customisable counter

Anmeldung zum nächsten Runden Tisch eröffnet

RT_closed_big
Allen Frühbuchenden steht nichts mehr im Weg, um sich für den nächsten Runden Tisch, vom 24.-26.11.2014 in Salzburg, anzumelden. Das Hauptthema dieser Herbsttagung ist die biblische Lehre von der Endzeit - und wie diese in den verschiedenen kirchlichen und freikirchlichen Lehrtraditionen verstanden und ausgelegt wird. Eingeladen sind alle vom Verein Weg der Versöhnung in den Runden Tisch Delegierten, sowie eingeladene Gäste.
Der Folder für diesen Runden Tisch wird sofort nach der Endredaktion hier online gehen.

Wenn der Papst Pfingstler um Vergebung bittet

Traettino_Franziskus
...ist das sogar dann, wenn er es im Zuge eines „privaten Besuches“ bei einem befreundeten Pfingstpastor tut, eine Sensation.

Und genau das ist am 28. Juli 2014 in Caserta, einem Ort in der Nähe von Neapel, geschehen. Papst Franziskus besuchte dort den Pfingstpastor Giovanni Traettino, mit dem er seit einer ersten Begegnung 1998 in Argentinien befreundet ist. Dabei wandte sich das Oberhaupt der katholischen Kirche zur lokalen Pfingstgemeinde sowie zu einigen hundert geladenen Gästen. Er sprach die Verfolgung der Gläubigen aus den Pfingstkirchen Italiens zurzeit des Faschismus in den 1920er- und 1930er-Jahren an und bat um Vergebung für jene Katholiken, die sich daran beteiligt hatten.

Pastor Traettino würdigte den Besuch und vor allem die Vergebungsbitte des Papstes und betonte, dass dieser Schritt dem gemeinsamen Dialog sehr förderlich sei.

Die vom Vatikan als „rein privat“ bezeichnete Reise des Papstes nach Caserta löste ein starkes mediales Echo aus. Eine katholische und eine evangelische Stimme seien hier herausgegriffen (auf orangen Link klicken):

Kath-Web Beitrag vom 28.07.2014: Papst bittet Evangelikale um Vergebung für Verfolgungen
idea-Beitrag vom 28.07.2014: Papst bittet Pfingstgemeinden um Vergebung

Der Vorstand des Runden Tisches äußert sich erfreut über die Begegnung des Papstes mit seinem Freund aus der Pfingstkirche und sieht darin einen weiteren Meilenstein des Aufeinanderzugehens von „Brüdern“. In einer Zusammenstellung zur Vorgeschichte dieses „historischen Ereignisses“ (idea) werden frühere Versöhnungsschritte aufgezeigt, die den Grund legten für das, was diese Woche in Caserta geschah.

Überarbeitet am 04.08.: Hier geht es zum mehrseitigen, überarbeiteten Beitrag inklusive Quellenangaben und Links.

Foto: Settimo Cielo / Asianews

Vergangene Schuld nicht unter den Teppich kehren

Vom 27. – 31. Mai 2014 trafen sich 48 Teilnehmer von der „Initiative Wittenberg 2017“ in Trient (www.wittenberg2017.org) - siehe dazu den früheren Newsbeitrag über das „2. Treffen der Initiative „Wittenberg 2017“.

VLang Kopie
Verena Lang, Wieselburg, referierte als katholische Teilnehmerin an dem Treffen über „Luther und das Papsttum“. Den vollen Wortlaut des Referats finden Sie hier zum Lesen.

Einer der österreichischen Teilnehmer, Joachim Stöbis (evangelisch) schreibt in seinem Bericht:

„Wenn wir an Wittenberg 2017 denken, dann erinnern wir uns auch an Wittenberg 1517 und damit an die 95 Thesen, die Luther verfasst hat, um seine, die Katholische Kirche, zum Nachdenken zu bringen. Leider war die Kirche damals nicht bereit dazu, Luthers Gedanken zu beherzigen. Welches Problem hatte Luther mit seiner Kirche? Er nahm das Wort Gottes genau und wollte gerecht werden vor Gott. So sehr er sich auch abquälte, um aus seinen Werken gerecht zu werden, gelang es ihm nicht - wie keinem vor und keinem nach ihm. <mehr...>

2. Treffen der Initiative "Wittenberg 2017"

klostervolkenroda
„Wittenberg 2017“ ist eine Initiative von Christen aus evangelischen, katholischen und freikirchlichen Kirchen und Gemeinden, sowie von messianischen Juden. In regelmäßig stattfindenden internationalen Versammlungen wird durch Gebet, Austausch, Betrachten der Geschichte und vor allem durch das Hören auf Gott danach gesucht, Gottes Perspektive klarer zu erkennen im Hinblick auf die Ereignisse, die zum Thesenanschlag Luthers und der protestantischen Reformation vor 500 Jahren führten. Es ist eine Initiative, die den Schmerz Gottes über historische und gegenwärtige Trennungen und Verletzungen spüren will, aber auch sein Verlangen nach wahrer Einheit in Christus aufgrund der Erlösung, die Jesus bewirkte.

Das zweite Treffen der Initiative Wittenberg 2017 fand vor kurzem in der alten Klosterkirche bzw. dem Christus-Pavillon Volkenroda, Deutschland, statt. Zu den 50 Personen aus Deutschland, Polen, Israel, Großbritannien und den USA gehörten auch einige Österreicherinnen und Österreicher. Einer davon, Joachim Stöbis, hat einen Bericht darüber verfasst, der hier eingesehen werden kann. (Foto: Brigitte Bartsch)

Epochale Veränderungen

RT Matrei Nov13_GW (51)
Mit den Worten "epochale Wende" beschreibt Johannes Fichtenbauer, Vorsitzender des Runden Tisches, in seiner Eröffnungsansprache der Herbsttagung des Runden Tisches die staatliche Anerkennung der "Freikirchen in Österreich", welche im August in Kraft getreten ist. Ein jahrhundertelanges Zeitalter gehe damit zu Ende, in dem die Freikirchen als "radikaler Flügel" der Reformation zunächst blutig verfolgt, dann unterdrückt und zuletzt sehr ungleich behandelt worden waren. Innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne war die Wende gekommen, die zu einer vollen Anerkennung als Kirche führte. Fichtenbauer führt diese Entwicklung auf mehrere Faktoren zurück. Zwei davon seien erstens die starke Unterstützung durch die katholische und evangelische Kirche, und zweitens die Art und Weise, wie es den fünf freikirchlichen Gemeindeverbänden gelungen war, aufeinander zuzugehen. In nicht einmal zwei Jahren wurde ein gemeinsames konfessionelles Dach konstruiert, das kein reines Zweckbündnis ist, sondern das auf einer breiten theologischen Basis und einem gewachsenen, authentischen Miteinander beruhe. Der Runde Tisch habe dabei eine ganz wichtige Schlüsselrolle innegehabt, ohne die es nicht zur Anerkennung der Freikirchen gekommen wäre, so Fichtenbauer.

Im Verlauf der zweitägigen Tagung besprachen die 40 Teilnehmenden weitere theologische und praktische Aspekte, die mit der Anerkennung der Freikirchen zu tun haben. Die unterschiedlichen Sichtweisen der kirchlichen Leitungs- und Dienstfunktionen ("Ämter") in der katholischen und evangelischen Kirche bzw. in den Freikirchen wurden intensiv diskutiert. Gastreferent Willibald Sandler, ao. Professor an der Uni Innsbruck in den Bereichen Dogmatik, Fundamentaltheologie und Ökumene, referierte über das katholische Amtsverständnis. Die freikirchliche Position stellte anhand ihres eigenen Gemeindebundes, der Freien Christengemeinde in Österreich, Nicole Fiausch, Salzburg, vor. Lars Heinrich wiederum stellte einige Passagen aus dem Lima-Papier von 1982, einem Konvergenzpapier des Ökumenischen Rates der Kirchen vor. Am Ende formulierte Johannes Fichtenbauer aus den Beiträgen "Acht Thesen zur Konvergenz in der Ämterfrage", die noch weiter zu diskutieren sein werden.

Ebenso intensiv wurde in Kleingruppen an weiteren Themen gearbeitet: Religionsunterricht, Kasualien (z.B. Hochzeiten und Beerdigungen), Mitgliedschaft und Mitgliedsbeiträge, Charta Oecumenica, die Auswirkungen des Ganzen auf die Arbeit des Runden Tisches. Gerald Wakolbinger, Moderator des Plenums über diese Aspekte: "Ich bin absolut erstaunt und erfreut darüber, wie viele praktische Aspekte wir heute entdeckten und ansprechen konnten. Da sind eine Menge Ideen und Anstöße dabei, welche die Leitung der Freikirchen in Österreich aufgreifen kann, um sich weiter damit zu befassen. Es war ein sehr fruchtbarer Austausch!"

Am Abschlussvormittag wurde anhand vieler Veranstaltungsberichte, Beratungen und Hinweise in bunter Vielfalt klar, wie weit der Einfluss der Versöhnungsarbeit des Runden Tisches in Österreich und darüber hinaus inzwischen reicht. Eine sehr gute Gelegenheit, sich persönlich ein Bild davon zu machen, bietet die nächste Begegnungskonferenz des RT von 27.-29. März 2014 im Bildungshaus Schloss Puchberg / Wels. (FR/GW)

Fotoimpressionen von diesem Runden Tisch finden Sie im Archiv.

Blitzlichter aus Tirol

RT Matrei Nov13_GW (43)Am Eröffnungsabend des Runden Tisches werden in der Regel Christen aus der Region, in welcher die Treffen stattfinden, eingeladen, um über das Miteinander der kirchlicher Gemeinschaften zu berichten. Diese Einblicke waren auch beim Treffen in Matrei wieder höchst spannend und ermutigend.

Als Erste erzählten Theresia Rettenbacher, eine katholische Christin, und Roy Pietersz von der Pfingstgemeinde über die Initiative "Miteinander für Europa", die in den letzten Jahren in Innsbruck entstanden war. Auslöser war die Teilnahme am großen Treffen 2007 in Stuttgart. Zuerst hatten die örtlichen Treffen das Ziel, die verschiedenen lokalen Kirchgemeinden und christlichen Gemeinschaften kennenzulernen. Im weiteren Verlauf wurde thematisch über Verbindendes gesprochen. Als eine Freikirche einen geeigneten Teich für eine Taufe suchte, halfen katholische Christen der Initiative "Miteinander – wie sonst" einen solchen zu finden.

Vertreter des Hutterer-Arbeitskreises berichteten über die mittlerweile über 30 Arbeitstreffen, an denen Katholiken, Protestanten und Freikirchler aus Nord- und Südtirol seit vielen Jahren teilnehmen. Das Anliegen ist die historische und vor allem geistliche Aufarbeitung der blutigen Verfolgung der Hutterer, eines Zweiges der Täuferbewegung, ab dem 16. Jahrhundert. Ein Höhepunkt war die Hutterer-Ausstellung 2007, die der Arbeitskreis vorbereiten half. Als nächstes Projekt ist die Errichtung eines Huttererparks sowie die Neugestaltung der Jakob-Hutter-Gedenktafel am Goldenen Dachl geplant. Robert Hochgruber und Ignaz Hammerer berichteten über wichtige Schritte auf dem Weg zur Versöhnung zwischen der katholischen Kirche und dem Land Tirol einerseits, und den Nachkommen der Hutterer, die in den USA und Kanada zu Hause sind, andererseits. Gegenseitige Besuche spielen eine wichtige und verbindende Rolle.

Ein dritter Bericht kam von der "Initiative Innsbruck – Stadt der Hoffnung", einer Partnerschaft von mehr als zehn verschiedenen freikirchlichen Gemeinden und Organisationen zum Wohle der Stadt. Markus Marosch von Every Nation berichtete, dass diese Initiative unterschiedlichen Menschen Hilfe anbietet: Ein Team arbeitet unter Flüchtlingen und sucht ihnen praktisch zu dienen; das Lighthouse ist eine Arbeit mit Jugendlichen und Schülern (Jugendberatung, Lernhilfe, Freizeitgestaltung); ein weiterer Schwerpunkt ist der Dienst an Randgruppen. Darüber hinaus gibt es zweimal im Jahr gemeinsame Gottesdienste aller Partner, im Sommer als Open-air-Veranstaltung mit Grillen und Kinderfest.

Über die ökumenische Entwicklung der Christen in Südtirol erzählte uns Manfred Schweigkofer. Es gibt seit Jahren wachsende ökumenische Beziehungen zwischen der vorwiegend katholischen Mehrheit und den wenigen Freikirchen bzw. den evangelischen Gemeinden in Brixen, Bozen und Meran. Er würde sich zur Intensivierung der Einheitsarbeit auch für Südtirol eine Art „Runder Tisch“ nach dem Vorbild Österreichs wünschen und wäre dankbar für so manche nachbarschaftliche Hilfe beim Entstehen!

Peter Biber, der Leiter von International Teams Austria, ließ die Anwesenden am Entstehen und den Angeboten des Intertreffs Reutte teilnehmen (siehe Foto). Nachdem sich einige wenige Christen verschiedener Konfession drei Jahre zur Visionsfindung und zum Gebet getroffen hatten, ging es plötzlich schnell: Geeignete Räume wurden gefunden und ein interkultureller und interkonfessioneller Begegnungs- und Schulungstreffpunkt öffnete seine Tore. Im Zentrum gibt es regelmäßig Kleidertage, ein internationales Cafe, Deutschkurse und andere Möglichkeiten der Begegnung und der geistlichen, psychischen und praktischen Hilfe. (FR/GW)

Anmelden zur Begegnungskonferenz März 2014 in Wels

BK-Logo
Das Vorbereitungsteam für die Begegnungskonferenz vom 27.-29. März 2014 hat kürzlich den Einladefolder fertiggestellt und freut sich, die Werbung für die siebte Konferenz des Runden Tisches anlaufen zu lassen. Die Begegnungskonferenz wird wieder im Bildungshaus Schloss Puchberg bei Wels stattfinden.

Als Redner haben Dr. Christian Hennecke, Regensburg, und Dale Kauffman, Hawaii, zugesagt. Während der erste Referent für die Priesterausbildung im Bistum Hildesheim zuständig ist, hat der zweite Referent die King’s Kids gegründet und leitet sie weltweit.

Neben Impulsreferaten und gemeinsamem Lobpreis „ist unser Herzensanliegen, Raum für Begegnung und Austausch zu schaffen, damit sich Gläubige aus verschiedenen Konfessionen und Generationen treffen, kennenlernen und bereichern können“, so Gloria Buttinger vom Vorbereitungsteam.

Es ist bereits möglich, sich auf der Homepage online anzumelden. Frühbucher haben bis 31.12.2013 einen Preisvorteil von 20-30 EUR bei der Konferenzgebühr. Es lohnt sich also, zu den Ersten zu gehören!

Beiträge zur Freikirchen-Anerkennung

P1020050
Dem Zusammenschluss von fünf freikirchlichen Gemeindeverbänden als „Freikirchen in Österreich“ wurde im August von der Republik durch Verordnung der Status einer anerkannten Kirche zugesprochen.

Der Weg dahin war lang und beschwerlich. Umso größer ist die Dankbarkeit über diese Entwicklung. Gleichzeitig gibt es viel Arbeit, um die damit verbundenen Aufgaben (Religionsunterricht an Schulen usw.) zu bewältigen.

Den Mitgliedern des „Weges der Versöhnung“ ist diese rechtliche Gleichstellung der „Freikirchen in Österreich“ mit den anderen anerkannten Religionsgemeinschaften ebenfalls Grund zur Freude. Als Runder Tisch haben wir das Anliegen voll mitgetragen, einige Personen aus unserer Mitte haben durch ihren Einsatz maßgeblich dazu beigetragen, dass die Anerkennung zustande kam.

In unserem Archiv stellen wir nach und nach verschiedene Dokumente, Berichte und Stellungnahmen zu diesem Themenkreis ein. Die Hauptinformationsquelle ist dabei natürlich die Homepage der „Freikirchen in Österreich“ selbst.

(Foto: Pressekonferenz anlässlich der Anerkennung, privat)

Herbsttagung unter dem Thema Anerkennung

RT_closed_big
Die gewählten Delegierten am Runden Tisch treffen sich von 4.-6. November 2013 im Bildungshaus St. Michael in Pfons/zur diesjährigen Herbsttagung. Diese wird sich stark mit dem Thema der staatlichen Anerkennung der „Freikirchen in Österreich“ beschäftigen, die am 26. August 2013 bekanntgegeben wurde.

Zu Beginn wird es wieder ein Kennenlernen regionaler Initiativen geben, dann beschäftigen sich die Teilnehmenden am Runden Tisch u.a. mit dem Amtsverständnis in den verschiedenen Kirchen und Freikirchen. Was Anerkennung praktisch bedeutet wird in Kleingruppen und im Plenum bearbeitet. Weitere Themen sind die Charta Oecumenica, die Gründung einer „Arbeitsgruppe 2017“ (500 Jahre Protestantismus). sowie die Koordination weiterer Veranstaltungen.

Das genaue Programm finden Sie hier, zur Online-Anmeldung für Mitglieder des Runden Tisches und ihrer geladenen Gäste geht es hier.

"Jeder Tag ein neuer Höhepunkt!"

KindervonLidice
Die heurige Studienreise des Runden Tisches und der Evangelischen Allianz Österreich führte 22 Teilnehmende aus fünf Bundesländern in das nahegelegene Tschechien. Rund die Hälfte der Gruppe waren Protestanten und Geschwister aus Freikirchen, die andere Hälfte Katholiken. Viele waren nicht Mitglieder des Runden Tisches, waren aber von solchen eingeladen worden.

Die Pragreise 2013 zeichnete sich durch gut vorbereitete Besuche geschichtsträchtiger Orte, bewegende Begegnungen mit Zeitzeugen der politischen Umbrüche des letzten Jahrhunderts wie Kardinal Vlk, sowie einer harmonischen Gemeinschaft untereinander aus.

„Wir erlebten ein gesegnetes Miteinander. Ich schätzte es sehr, dass wir offen über die schmerzlichen Punkte unserer Kirche(n) reden und beten konnten. Wir durften erleben, dass Gott Wunden heilt“, schreibt Reiseteilnehmer Joachim Stöbis in seinem dreiseitigen Bericht, den Sie hier lesen oder herunterladen können.

An dem Ort Lidice stand die Reisegruppe beim Denkmal für die 98 Kinder des Dorfes (siehe Foto), die von der SS aus Rache für den Anschlag auf Obergruppenführer Heydrich in ein KZ geschickt und großteils vergast wurden. Die 172 Männer von Lidice wurden erschossen, die 195 Frauen kamen ins KZ. Der ganze Ort wurde dem Erdbo-den gleichgemacht. „Längere Zeit haben wir hier gebetet und Gott um Vergebung und Heilung der Wunden gebeten“, heißt es im Reisebericht.

Diese Studienreise bot die Möglichkeit, Prag von einer ganz anderen Seite kennenzu-lernen, sozusagen einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Nicht nur Joachim Stöbis freut sich deshalb bereits auf die nächste Studienreise im kommenden Jahr – erste Ideen sind schon vorhanden.

Bilder vom letzten Runden Tisch online

RTVCC-29
Der letzte Runde Tisch im Vienna Christian Center hatte "die bunte Braut" Jesu zum Thema – die Vielfalt der Gemeinde Christi aus ganz unterschiedlichen Kulturen und Subkulturen. Die Einladung erging deshalb auch ganz gezielt an Leitende aus internationalen Gemeinden. Und viele kamen! Eine Reihe Bilder von diesen Tagen sind im Archiv zu sehen.

Gerald Wakolbinger, Mitglied des Vorstandes, reflektiert seine Impressionen:

"Was ich miterlebte, war großteils gut, ermutigend und aufbauend: viele offene Begegnungen mit Leitern, der ehrliche Austausch mit Christen aus anderen Kulturen. Die Zeugnisse und Interviews zur Überwindung der vielfältigen kulturellen Barrieren gaben einen kleinen Einblick in die Vielgestalt der Herausforderungen, denen sich der weltweite Leib Christi in einer immer näher zusammenrückenden, globalisierten Welt zu stellen hat. Die „bunte Braut“ hab ich am lebendigsten am Freitagabend erlebt, als wir der Vielfalt des gastgebenden Vienna Christian Center begegnet sind. Beim Überarbeiten der Powerpoint-Präsentation über den Runden Tisch wurde mir selbst wieder neu das Wirken Gottes in den vergangenen 15+ Jahren vor Augen geführt."

Erinnerungs- und Zukunftskonferenz

KonferenzLinz
Das Israelforum des Runden Tisches unterstützt aktiv die für den 11. Mai in Linz ge-plante „Konferenz der Erinne-rung, Verantwortung und Zu-kunft“ des Projekts „Active European Remembrance“ der EU.

„Christen an der Seite Israels – Österreich“ und mehrere Mitglieder des Runden Tisches wirken federführend mit. Weitere Informationen: „Forum Israel und Christen“.

Runder Tisch unterstützt "One of us"

one_of_us_logo
Der Runde Tisch steht ganz hinter der europäischen Bürgerinitiative, die unter dem Namen „One of us“ bekanntgemacht wird.

One of us ist eine Initiative vieler christlicher Kirchen, Gemeinden und Werken die das Ziel hat, dass das menschliche Leben in der EU von der Empfängnis bis zum Sterben geschützt ist. Mit 1 Million Unterschriften in der gesamten EU muss ein Gesetzesantrag im EU-Parlament behandelt werden. Machen Sie mit und stehen Sie ein für das Leben!
IHRE UNTERSCHRIFT ZÄHLT!

Eine Kurzinformation der Österreichischen Lebensbewegung zu dieser Initiative finden Sie hier.

"Die bunte Braut" – Leib Christi aus verschiedenen Völkern und Kulturen

rt-open
Das ist das Thema für den nächsten „Offenen Runden Tisch“, der von 4.-6. April 2013 im Vienna Christian Center, Wien, statt-finden wird.

Da es gerade in unserer Bundeshauptstadt sehr viele internationale Gemeinden jeglicher Art gibt, wird diese Tagung sicherlich auch stark von unseren Gästen geprägt sein.

„Offen“ in der Bezeichnung bedeutet, dass nicht nur Delegierte an diesem Runden Tisch teilnehmen können, sondern auch interessierte Personen (Leiterinnen und Leiter), die unser Anliegen teilen.

Anmeldeschluss: 22. Februar
Weitere Infos und Folder zum Herunterladen
Online-Anmeldung

There is also an English version of the folder for our English speaking leaders available - click here.

Wieder Studienreise in Planung

Prag_Uhr.JPG
Nachdem die letzte Studienreise im Sommer 2012 sehr guten Anklang fand, bereitet ein Vorbereitungsteam des Runden Tisches zusammen mit Geschwistern der Evangelischen Allianz Österreich eine weitere Studienreise vor.

Die Reise wird von 20.-27. Juli 2013 die Teilnehmenden nach Prag mit seiner reichen Geschichte führen.

Update März 2013:
Die Information über das Programm sowie über die genauen Abfahrts- und Rückkehrzeiten und die Kosten finden Sie hier.


Früchte aus 15 Jahren Runder Tisch

Das Herbsttreffen des Runden Tisches in Salzburg war voller aktueller Themen und ermutigenden Begegnungen. Vorstandsmitglied Gerald Wakolbinger erwähnt im Rückblick:

„Ein Hauptthema war die überraschend bevorstehende Möglichkeit der vollen staatlichen Anerkennung der Freikirchen in Österreich mittels eines gemeinsamen Dachverbands (siehe Artikel aus dem Allianzspiegel Nr. 100, Dez. 2012). Wir hielten auch gemeinsam eine dankbare Rückschau auf 15 Jahre Runder Tisch in Österreich mit „Erntedank der Früchte“ (siehe Foto). Weitere Schwerpunkte waren Ausblicke und Beratungen zu aktuellen geistlichen und gesellschaftspolitischen Anliegen und – erstmals in dieser Form – parallel stattfindende Treffen der einzelnen Foren direkt am Runden Tisch in einer speziellen Forenzeit am Nachmittag. Auch die Sendung des ERF über 15 Jahre Weg der Versöhnung / Runder Tisch samt Interviews mit einigen Personen vom Exekutivkomitee gehört hervorgehoben.“

Einen ausführlicheren Bericht von Verena Lang finden Sie hier.

ERF-Reportage über den Runden Tisch

Logo_ERF_at
Ein Redakteur von ERF Medien besuchte den letzten Runden Tisch in Salzburg und interviewte verschiedene Personen. Hier die einleitenden Worte von der ERF-Website:

KIRCHENVERTRETER TREFFEN SICH ZUM "RUNDEN TISCH" IN SALZBURG
Einheit in Christus

Etwa 50 Delegierte aus Landes- und Freikirchen trafen sich kürzlich in Salzburg, zum "Runden Tisch" des Vereins "Weg der Versöhnung". Drei Tage lang befassten sie sich mit theologischen und gesellschaftlichen Themen, außerdem gab es viel Platz für persönliche Begegnungen.

Vor genau 15 Jahren wurde der "Weg der Versöhnung" ins Leben gerufen. Seither hat er einiges erreicht - am Ziel angekommen ist er freilich noch nicht.

Imo Trojan hat einige der Verantwortlichen vors Mikrofon gebeten: Johannes Fichtenbauer (katholisch), Gerald Wakolbinger (evangelisch), Pastor Eduard Griesfelder (Freie Christen-gemeinde/Pfingstgemeinde) und Ingelore Korb (evangelikale Freikirchen). Und er hat einige Statements von Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingeholt.

Um die Audioaufnahme zu hören klicken Sie
hier.

Das Forum "Gesellschaftsverantwortung" berichtet

DSCF6435
Auf der Herbsttagung des Runden Tisches in Salzburg gab auch das Forum Gesellschaftsverantwortung einen Bericht. Dieser kann hier eingesehen werden.

Zum Thema „Reproduk-tionsmedizin“ wurden verschiedene Aspekte erörtert. Eine Zusammen-fassung finden Sie hier.

Weitere Beiträge über den letzten Runden Tisch folgen.






"Zukunft im 4/4-Takt"

Der Vorstand des Runden Tisches veröffentlichte kürzlich das detaillierte Programm für die Herbst-Arbeitssitzung, die vom 12.-14. November im Pallotinerschlössl in Salzburg stattfinden wird.

Als Überschrift wurde „Zukunft im 4/4-Takt: Überraschende Fortschritte auf dem Weg zur Einheit“ gewählt. Auf der Tagesordnung stehen nicht nur ein Rückblick auf vergangene Studienreisen und Stationen auf dem Weg zur Einheit, sondern auch Gespräche über die Charta Oecumenica, Wittenberg 2017, die Herausforderung der Bioethik, die Anerkennung der Freikirchen sowie erstmals eine parallel stattfindende Forenarbeit.

Dieser Runde Tisch ist nur für die gewählten Mitglieder, deren Anwesenheit erwartet wird. Der Folder mit dem genauen Programm kann hier heruntergeladen werden. Zur Online-Anmeldung für RT-Mitglieder geht es hier.

Bericht von der Studienreise

Über 20 Personen nahmen an der vom Verein Weg der Versöhnung initiierten und vorbereiteten Studienreise ins Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz im Juli 2012 teil. Hans-Peter und Verena Lang, die die Reise leiteten, sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freuen sich, dass der Großteil der Teilnehmenden durch diese Reise auch erstmals näher mit dem Runden Tisch und unseren Anliegen in Berührung kamen.

Joachim Stöbis, einer der interessierten Reiseteilnehmer, hat für uns einen Reisebericht verfasst. Sie können seine Eindrücke hier lesen bzw. den Bericht auch als PDF-Datei downloaden. (Foto: Straßburger Münster, Rosette Westfront von innen. Urheber: Clostridium)

Verwaltungsgerichtshof stützt "freien Sonntag"

(12.07.2012) Das Verbot der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen in Österreich ist nicht verfassungswidrig. Das hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) entschieden. "Auch wenn ein gesellschaftlicher Wandel eingetreten ist, könne das Verbot noch immer mit dem öffentlichen Interesse an der Wahrung und Erhaltung der Wochenendruhe gerechtfertigt werden", teilte der VfGH am Mittwoch, 11. Juli 2012, mit.

Mehr zu dieser wegweisenden Entscheidung finden Sie auf der Internetseite der
„Allianz für den freien Sonntag“, der auch der Runde Tisch / Weg der Versöhnung angehört.

Der transformatorische Auftrag

Der transformatorische Auftrag der Christen in unserer Gesellschaft war ein Hauptthema des Offenen Runden Tisches in St. Pölten. Frank Hinkelmann, der Vorsitzende der Evangelischen Allianz in Österreich, entfaltete als Erster dieses Thema in einem einleitenden Statement. Er sprach über Transformation, unterlegt mit biblischen Zeugnissen. Daraus ein zentraler Satz: „Praktische Versöhnung ist das mächtigste Zeugnis des Evangeliums.“

Bild 3
Die Entstehungsgeschichte und Vision der Emmausgemeinschaft wurde uns anschließend durch deren Gründer Karl Rottenschlager vorgestellt. Er hat in St. Pölten dieses Sozialwerk tätiger christlicher Nächstenliebe ins Leben gerufen. Bei einer Exkursion konnten sich die Teilnehmenden am Runden Tisch direkt ein Bild von den Angeboten dieses Werkes machen.

Weitere Schwerpunkte bildeten die Themen „Christen in der Gesellschaft – Christen in der Politik“, Geschichtsaufarbeitung im Hinblick auf das Lutherjahr 2017, sowie die Vorstellung segensreicher regionaler Initiativen mit einheitsstiftendem Charakter. Eher interne Themen standen am Samstag auf dem Programm. Der nächste Offene Runde Tisch wird von 3.-6. April 2013 im Vienna Christian Center in Wien stattfinden. (Eine ausführlichere Berichterstattung auf 2 Seiten finden Sie hier.)

Nächster Runder Tisch in St. Pölten

RT_open_big
Der nächste Offene Runde Tisch findet von 26.-28. April 2012 im Hippolyt-Haus in St. Pölten statt.

"Offen" bedeutet, dass interessierte Personen, die unsere Anliegen teilen, herzlich eingeladen sind, mit den regulären Mitgliedern des Runden Tisches aktuelle Fragen zu erörtern. Eine Anmeldung – auch für Tagesgäste – ist jedoch erforderlich.

Das Thema der Frühjahrstagung lautet: "Insel der Seligen – bei steigendem Meeresspiegel". Vorträge werden gehalten über den "transformatorischen Auftrag der Christen in unserer Gesellschaft", das Forum Gesellschaftsverantwortung thematisiert die politische Verantwortung von uns Christen; und das Forum Geschichtsaufarbeitung blickt voraus auf das Jahr 2017, wenn die protestantische Reformation 500 Jahre alt sein wird. Auch eine Exkursion steht auf dem Programm: Die Emmausgemeinschaft in St. Pölten und SOMA stellen sich uns vor.

Ein Einlade-Folder mit detailliertem Programm, Kosten, Anreise-Informationen usw. steht hier zur Ansicht und zum Download bereit stehen. Die Printversion der Einladung wird in Kürze versandt.

Online-Anmeldungen für den kommenden Runden Tisch werden ab sofort entgegengenommen.

Neue Studienreise im Sommer 2012

640px-Colmar_-_Alsace

(Foto Colmar: Tizianok, GNU-Lizenz)


Der Weg der Versöhnung bietet eine neue, interessante Studienreise für geschichts-interessierte und geistlich wache Menschen an: Von 7.-14. Juli 2012 führen Ingelore und Anton Korb sowie Verena und Hanspeter Lang, unterstützt von Pfr. Heribert Binder als Studienbegleiter, eine Reisegruppe ins Dreiländereck Frankreich-Schweiz-Deutschland an. Neben anderen werden vor allem die Städte Konstanz, Basel, Colmar und Straßburg besucht.

Es wird dabei inspirierende Begegnungen mit herausragenden Persönlichkeiten und christlichen Werken in dieser Region geben. Die Reise steht unter dem Thema "Wegbereiter für Gottes Reich" und soll u.a. zu einer größeren Sensibilisierung für unsere eigenen Berufungen als Vorläufer und Wegbereiter für das Reich Gottes heute führen.

Weitere Informationen mit Anmeldeabschnitt finden Sie hier.

Homepage überarbeitet

Nach einer Phase relativer Inaktivität initiierte das Exekutiv des Vereins Weg der Versöhnung eine Überarbeitung der Website. Wie Gerald Wakolbinger, der Projektleiter innerhalb des Vorstandes, erklärte, "braucht jede christliche Organisation, die etwas für die Öffentlichkeit anbietet, eine ansprechende und vor allem aktuelle Internetpräsenz."

FRathmair
Als Webmaster konnte Franz Rathmair gewonnen werden, der von Anfang an beim Runden Tisch dabei war. Das "Homepage-Basteln für Freunde", wie er es nennt, ist ein Hobby von ihm. Dank seiner vertrauten Rapidweaver-Software, mit der er auch seine private und einige Vereins-Websites betreut, braucht es nach dem Aufsetzen einer Homepage nur noch deren regelmäßige Aktualisierung.

"Ich bin erwartungsvoll, dass dieser Relaunch der Homepage von den Mitgliedern des Runden Tisches, vor allem von Verantwortlichen für Foren und Arbeitsgruppen, mitgetragen wird. Wenn sie sehen, wie unsere Website etwas Wichtiges und Einmaliges in Österreich zu bieten hat, werden sie sich voll einsetzen," so der neue Webmaster zuversichtlich.

Im Fokus: Orientale und Orthodoxe

Das Schwerpunktthema des Herbsttreffens des Runden Tisches waren die Orientalischen Kirchen.

Zwei Professoren der Universität Salzburg, Dr. Dietmar Winkler und Dr. Aho Shemunkasho, referierten über die Geschichte und Theologie jener Kirchen, die sich seit dem Auseinanderbrechen des Römischen Reiches von Konstantinopel ostwärts bis Persien und Indien hin entwickelten. In der Tat ist es, wie Prof. Winkler erläuterte, wirklich „eine andere Welt“ als das westliche Christentum, das wir kennen.

DSCF6498
Einen kleinen Geschmack davon erhielten wir „live“, als wir an einem Abend im Byzantinischen Gebetszentrum der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche St. Markus am Jesus-Gebet teilnahmen. In der nur mit Kerzen erleuchteten Kirche wurde nach einer kurzen Einleitung in mehreren Etappen das uralte Gebet „Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner!“ gesungen und gebetet. Im Gemeinschaftsraum konnten wir uns dann bei einem kleinen Empfang (Foto) wieder aufwärmen.

Herbstsitzung des Runden Tisches

21. bis 23. November 2011 in Salzburg


rt-closed
Für Delegierte und geladene Gäste

Der Runde Tisch für Österreich findet zweimal jährlich an verschiedenen Orten in Österreich statt, und zwar in zwei Varianten, die jeweils durch ein Logo angezeigt werden:

rt-closed

Runder Tisch: für die vom Verein Weg der Versöhnung gewählten Delegierten zum Runden Tisch sowie für von diesen geladene Gäste.

rt-open

Offener Runder Tisch: für alle interessierten Personen, welche die Anliegen des Vereins Weg der Versöhnung teilen.

In unregelmäßigen Abständen, normalerweise alle zwei bis drei Jahre, gibt es den “Runden Tisch zum Schnuppern”:

RT_BK_logo

Die Begegnungskonferenz, eine breit beworbene Schwerpunktveranstaltung, welche die Einheit unter den Christen im Land fördern soll, indem sie Zeit zur Begegnung mit Christen aus den verschiedensten “Lagern” bietet.

Schwerpunkt: Altorientalische Kirchen

Montag, 21.11.2011
Montag, 21. November 2011--------------------------------------
18:00 Uhr
Abendessen
19:30 Uhr
Begrüßung, Rückschau Begegnungskonferenz;
Lage der Christen/Gemeinden in Österreich
21:30 Uhr
Z'sammsitz'n
A
Table Caption
Dienstag, 21. November 2011-------------------------------------
9:00 Uhr
Lobpreis, Gebet
9:30 Uhr
Einstieg ins Thema
9:45 Uhr
2 Referate: Univ.-Prof. Dr. D. Winkler
Pausen, Fragen
13:00 Uhr
Mittagessen
14:30 Uhr
Kaffee und Kuchen
15:00 Uhr
2 Referate: Dr. Aho Shemunkasho
Pausen, Fragen, Austausch
18:00 Uhr
Abendessen
19:30 Uhr
Info- und Gebetsabend,
Schwerpunkt Gesellschaftsverantwortung

Montag, 21.11.2011
Mittwoch, 23. November 2011------------------------------------
9:00 Uhr
Lobpreis, Impuls, Gebet
9:30 Uhr
Anerkennung der Religionsgemeinschaften, Miteinander
für Europa, Begegnungskonferenz, Termine
12:30 Uhr
Mittagessen

Johannes-Schlössl der Pallottiner
Mönchsberg 24
A-5020 Salzburg
Tel. 0662/84 65 43
E-Mail office-salzburg@pallottiner.at, Web http://pallottiner.szg.at/

Begegnungskonferenz Puchberg gibt Impulse

Die Begegnungskonferenz im Schloss Puchberg zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Ein katholischer Theologe, der erstmals als Gast bei einer Begegnungskonferenz zugegen war, äußerte sich sehr beeindruckt von der Herzlichkeit der Konferenzteilnehmenden untereinander. Der Vortrag von Martin Bühlmann wurde als aufrüttelnd und herausfordernd verstanden – wohl gerade so, wie es Bühlmann beabsichtigt hatte!

Im Folgenden ein Bericht aus dem Allianzspiegel Nr. 94 vom Juni 2011 (ein Klick auf das Bild vergrößert es):

Wagnis_der_Einheit

Einladung zur Begegnungskonferenz

Begegnungskonferenz-Banner-Full
Mit Martin Bühlmann, Leiter der Vineyard Bern sowie des Verbandes der Vineyard-Gemeinden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Alle Geschwister aus Kirchen und Freikirchen, Gemeinschaften, Kinder- und Jugendwerken, Gebetsgruppen, sowie konfessionellen und überkonfessionellen Organisationen, die “über ihren eigenen Tellerrand hinausschauen” und die Begegnung mit Christen aus anderen Traditionen suchen wollen, sind herzlich eingeladen, mit uns nachzudenken über unsere gemeinsame soziale Verantwortung als Leib Christi in unserem Land.

Martin Bühlmann wird uns Denkanstöße zu diesem wichtigen Thema geben. Außerdem wird es reichlich Gelegenheit für Austausch und Gemeinschaft geben — und natürlich für Lobpreis und Gebet.

Studienreise „Auf den Spuren von Martin Luther“

P1000578
Von 4. bis 11. August 2010 traf sich eine bunt gemischte Gruppe von Christen und Christinnen aus verschiedenen Denominationen zur Studienreise „Auf den Spuren von Martin Luther.“ Sehr gut vorbereitet und durchgeführt wurde diese Reise vom Verein „Weg der Versöhnung“ und der Österreichischen Evangelischen Allianz in Zusammenarbeit mit Reinhard Holmer, Direktor des Allianzhauses Bad Blankenburg.

Die Reise führte uns an verschiedene Stationen in Luthers Leben: in das Augustinerkloster in Erfurt, ins Lutherhaus in Eisenach und auf die Wartburg, nach Wittenberg in die Schlosskirche und Stadtpfarrkirche und das dortige Lutherhaus im sogenannten Schwarzen Kloster. Weitere Stationen waren Orlamünde (das damalige Karlstadt), Weimar, Allstedt und Eisleben, wo sich der Kreis mit Luthers Geburtshaus und Sterbehaus schloss.

Mit der Reise verbunden war auch die Geschichte der Juden – vor allem im Zusammenhang mit Luthers Leben und Werk, aber auch während der NS-Zeit. Daher stand auch ein Besuch in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald auf dem Programm. In Erfurt konnten wir die Alte und die Kleine Synagoge, sowie die alte und neue Mikweh besichtigen.

Von Zeitzeugen aus der ehemaligen DDR erhielt die Gruppe Einblicke in das Leben der Christen zur Zeit des Sozialismus, des Mauerfalls und der Wende. Direktor Reinhard Holmer führte uns mit einem Rundgang durch das Allianzgelände ein in die Geschichte des Allianzhauses in Bad Blankenburg / Thüringen.

Die Abende schlossen jeweils mit einer Lobpreiszeit und einem Tagesrückblick sowie einer Vorschau auf das nächste Reiseziel. Ein Teil der Gruppe reiste im Anschluss weiter nach Herrnhut, und war dort auf den Spuren von Graf Nikolaus Zinzendorf unterwegs. Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mit der Vorbereitung und Durchführung der Reise betraut waren. (Elisabeth Hämmerle)

Nachtrag Februar 2012: Die nächste Studienreise findet diesen Sommer statt – weitere Informationen hier.